Mit Wut und Phantasie gegen die Banken

Siehe das Video, 77.11 Minuten, Im Schweizer Fernsehen SF1/Club vom 25.10.2011:

Occupy Paradeplatz: So nennt sich die Bewegung von empörten jungen Menschen, die weltweit grosse Sympathien geniesst. Sie will erreichen, was ihrer Meinung nach Wirtschaft und Politik nicht schaffen: das herrschende System gerechter machen. Dazu besetzen die Aktivisten die Zentren der Finanzmetropolen. Was bringen solche Aktionen? Führt die Wut der Besetzer zum Ziel? 

Was halten Banker von ihren Ideen? Unter der Leitung von Röbi Koller diskutieren: Hans Kaufmann, Mitglied des Bankrates der  Zürcher Kantonalbank ZKB, Nationalrat SVP/ ZH, Thomas Matter, Banker und Unternehmer, Geri Müller, unterstützt die Bewegung Occupy Paradeplatz, Nationalrat Grüne/AG, Julia Ritschard, Aktivistin Occupy Paradeplatz, Markus A. Will, Privatdozent Wirtschaftswissenschaften Universität St. Gallen, Buchautor und ehemaliger Banker, Raffael Wüthrich, Aktivist Occupy Paradeplatz.

(Mein Kommentar: gegen Ende des Club-Videos sehen wir, wie die beiden Bänker suffissant grinsen, ob der (für sie) naiven Forderung zu einer Aendereung, welche noch keine schön abgerundete, scharf umrissene Formulierungen preisgibt.

Liebe Protestler,

  • macht Euch da nichts draus, ich behaupte, zum Glück ist es so!
  • Denn DAS ISST GERADE DIE FALLE, welche auf die ganze Bewegung wartet: etwas scharf Umrissenes, das dann von der Banken- und übrigen Elite zielgerichtet bekämpft werden kann. Denn diese Bänker haben den ganzen Abend bewiesen, dass Gefühle bei ihnen nicht angkommen (dürfen … siehe deren stilles Grinsen … und das hat mit Konditionierung zu tun).
  • Auch haben nur scharf umrissene Plaidoyers den Effekt, dass damit das tiefe Gefühl, welche diese ganze Korruption nicht mehr akzeptiert, damit zugedeckt wird!
  • Bitte sorgt dafür, dass dieses diffuse Gefühl, das ganze korrupte System nicht mehr zu akzeptieren, nie zugedeckt werden kann. Aber ich glaube auch, dass die Bänkler und die ganze Machtelite selber dafür sorgen werden).

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