Naturwissenschaftliche Realitäten versus UFO-Phänomene

Update May 24: read first Twenty-Five Rules of Disinformation, on Global Research.ca, by Washinton’s Blog, May 21, 2011.

Ein paar Ueberlegungen:

Unser Wissen über die ganze Naturwissenschaft ist immer noch inkomplet. Wir blenden einen wichtigen Teil davon aus.
Schon in den achziger Jahren erzählten Physiker, der von uns als greifbar wahrgenommene physische Teil der Realität pendle laufend (Nachtrag: spekuliert wird 1 Mio/sec) hin und her zwischen dem Zustand, der allen unseren naturwissenschaftlichen Gesetzen entspricht (in diesem Zustand sind die bekannten Gesetze also wahr), und einem anderen Zustand, der mal als eine Art Energie, oder als Kleinstteilchen, in Science Fiction mal als Plasma, oder Antimaterie beschrieben wird. Dieses Hin- und Her pendeln passiere derart schnell, dass beide Teile praktisch immer gleichzeitig präsent seien (wie die zwei Seiten eines Geldstücks). 
Weiter wird spekuliert, dass alle als parawissenschaftlich behaupteten Phänomene einfach nach jenen Gesetzen ablaufen, welche diesem anderen Zustand entsprächen. Punkt.

Dass diese Diskussion die populärwissenschaftliche Ebene nie erreicht hat, in welcher UFOs und co diskutiert werden, macht sie deshalb nicht inexistent.

Wir blenden also einen wichtigen Part wissenschaftlicher Erkenntnisse aus. Diesem Part habe ich einen Namen gegeben: der -1/(minus eins) Multiplikator.

Den jetzt folgenden Absatz bitte nur als Analogie verstehen:

Wenn unser naturwissenschaftliches Wissen um seine Gesetze eine komplizierte mathematische Gleichung wäre, und wenn der von uns noch ausgeklammerte Teil -1/(minus eins) wäre, dann würde in dieser Vorstellung die ganze Gleichung mit minus eins multipliziert, also in sein Gegenteil umgekehrt, sobald wir versuchten, die zwei Teile ineinander zu integrieren.

Anders gesagt: wenn mit unserer Technik gemäss den bekannten Gesetzen die Lichtgeschwindigkeit nicht überwunden werden kann, dann haben unsere Naturwissenschaftler recht*. Und es ist sogar normal, dass unsere Ueberlegungen gemäss dem uns bekannten Teil laufen, besonders, da noch keine Beweise für die Technik jener Hälfte besteht, welche ich als -1/(minus eins) betittle.

Weltbilder, welche NUR den bekannten Teil berücksichtigen, dienen dem normalen Alltagsablauf, und das ist auch praktisch. Wir leben innerhalb dessen, was bekannt ist. Der unbekannte /minus eins-Teil gehört nicht zum Alltag, wo Populärwissenschaftliches daheim ist, einem Teil der nur ein Science-Fiction-Fenster zum anderen Teil zulässt.

Der naturwissenschaftliche Diskurs und seine Gesetze bleiben Nichteingeweihten gegenüber auf  der bekannten Ebene. Ich denke aber, dass auch die ganze Naturwissenschaft für eine mögliche minus eins-Ebene höchst sporadisch mal kurz einen Gedanken übrig hat.

Ich behaupte somit: sich nur mit der bekannten Ebene unserer Realität zu befassen heisst in meinen Ueberlegungen, einen populärwissenschaftlichen Standpunkt einzunehmen.

Es entspricht der gängigen Arroganz der sogenannten UFO Aufklärer/ UFO Leugner, ALLES auf das noch Bekannte zu reduzieren und Menschen, welche sich damit nicht zufrieden geben, billig zu beschämen. Deren Diskurs scheint vordergründig gut gemeint, ist aber allen Andersdenkenden gegenüber arrogant, billig und bleibt auf der nur bekannten Ebene.

*Nachtrag: Besser verdeutlicht: die zwei Teile/zwei Zustände der Realität haben nur für die Technik eine Bedeutung. In dem uns bekannten Zustand gelten die bekannten wissenschaftlichen Gesetze. Im Zustand, den wir noch nicht erforscht haben, sind diese Gesetze aufgehoben, ist die Ueberwindung der Lichtgeschwindigkeit und vieles mehr normal möglich. Ich sehe keine Parallelwelten, beide Zustände sind fortlaufend da, in allem.

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