Der Untergang des Abendlandes II: Kruzifixstreit in der Schweiz

Verknüpft in unseren Blogs mit Michael Schmidt-Salomon – Germany. – Auszug aus dem letzten Newsletter der Giordano Bruno Stiftung vom 28. Oktober 2010.

In der Schweiz ist ein heftiger Streit um das Kruzifix entbrannt. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Freidenker David Schlesinger nach dem Erhalt von Morddrohungen auf Anraten der Polizei die Schweiz mit seiner Familie verlassen hat. Schlesingers “Vergehen”: Er hatte vor Gericht durchgesetzt, dass die Kruzifixe im Klassenraum seiner Kinder abgehängt werden. 

Dass ein Teil der Schweizer in Sachen Kruzifix keinen Spaß versteht, hat auch der Lehrer Valentin Abgottspon erleben müssen. Nachdem er die Kruzifixe im Klassenraum seiner Schule von der Wand nahm, wurde ihm fristlos gekündigt. Gegen die Kündigung will der Lehrer nun mit Unterstützung der Schweizer Freidenker und des Lehrerverbandes gerichtlich vorgehen.

Über beide Fälle wurde in der Presse ausführlich berichtet. Im Zuge dieser Veröffentlichungen wurde auch gemeldet, dass die Freidenker eine Initiative zur Verhinderung neuer Gipfelkreuze unterstützen. Dieses “Sakrileg” brachte konservative Schweizer offenbar besonders in Wallung. Und so erreichten gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon, nachdem er vom Schweizer Tagesanzeiger zum Thema interviewt wurde, (neben zustimmenden Mails) auch einige weniger freundliche Zuschriften, in denen er mit allem Nachdruck dazu aufgefordert wurde, nie wieder Schweizer Boden zu betreten …  (mehr im Newsletter).

Kreuzgegner-Familie verlässt die Schweiz nach Morddrohungen.

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